B+L Sanierung 2019

B+L Sanierungsstudien für Österreich und die Schweiz

- aktuelle Untersuchungen der B+L zu zwei weiteren Sanierungsmärkten in Europa

Maßnahmen an Bestandsgebäuden sind für viele Produkte der Bauzuliefererindustrie der Hauptabsatzmarkt. Dies gilt in vielen europäischen Ländern gleichermaßen, wenngleich durchaus regionale Unterschiede existieren. So ist beispielweise in Italien die Sanierungsaktivität noch ausgeprägter als im europäischen Durchschnitt, was auf einen schwachen Neubau sowie öffentliche Förderungen im Bereich der Sanierung zurückzuführen ist.

Trotz der Relevanz der Bestandsmaßnahmen fokussiert sich die öffentliche Statistik i.d.R. auf den Neubau. Informationen zur Häufigkeit der Sanierung oder zu den durchgeführten Maßnahmen selbst fehlen.

Um diese Lücke zu schließen und mehr Einblicke in die verschiedenen Facetten der Sanierung zu schaffen, hat die B+L in diesem und im vergangenen Jahr die Sanierungsaktivität in verschiedenen Ländern untersucht. Die neuesten Studien in dieser Reihe sind die Sanierungsstudien für Österreich und die Schweiz. Diese wurden im Frühjahr 2019 fertiggestellt. Dabei wurde das Forschungsdesign verwendet, das bereits seit 2010 erfolgreich für den deutschen Markt verwendet wird.

Die Sanierungsstudien für Österreich und die Schweiz zeigen nicht nur die Häufigkeit von Maßnahmen wie Dachsanierungen, Wärmedämmung, Austausch von Innentüren oder Bodenbelägen (und vielen weiteren) auf, sondern analysieren die genutzten Informationsquellen, die Berater bei der Produktauswahl, die eingesetzten Budgets sowie die nachgefragten Produkteigenschaften. Während die Erhebungsmethoden identisch sind, zeigen sich doch deutliche Unterschiede in der Sanierungsaktivität der beiden Länder:

Die Schweizer sanieren deutlich seltener, allerdings werden bei den Maßnahmen im Durchschnitt höhere Budgets von den Sanierern eingesetzt als in Österreich. „Im Vergleich der Länder zeigen sich nicht nur deutliche Unterschiede in der Sanierungshäufigkeit, sondern auch hin-sichtlich der Produktpräferenzen und der sanierten Gebäudebereiche“, sagt Studienautor Marcel Dresse. Beispielweise bauen jüngere Sanierer deutlich häufiger den Dachboden aus als ältere Sanierer. Auch Maßnahmen, die sich erst im Zeitverlauf amortisieren, sind häufiger in den jüngeren Altersgruppen zu finden. In Bezug auf die Grafik darf natürlich ein Kommentar zur Sanierung in UK nicht fehlen. - Billig bauen schafft frühzeitig Renovierpotenzial -. Wie die Studienergebnisse zeigen, tauschen die Briten deutlich früher die Produkte aus als das Festland. Über die Studien Die B+L Sanierungsstudie untersucht seit 2010 den Markt für Sanierungen und Renovierungen in Deutschland. Erstmalig wurde die Studie jetzt auch in der Schweiz, in Frankreich und im Vereinigten Königreich und zum zweiten Mal in Österreich durchgeführt. Durch die Untersuchung verschiedener Aspekte bietet die Studie einen umfassenden Blick auf das Thema Sanierung. Neben dem Gesamtvolumen der Sanierung und den durchgeführten Maßnahmen, werden wesentliche Kennziffern zu Gebäuden, Sanierern und Entscheidungsprozessen dargestellt. Es wurden alle für die Sanierung relevanten Produkte im Detail untersucht. Die Datenerhebung für die Sanierungsstudien basiert auf Onlinebefragungen von privaten Sanierern sowie auf ergänzenden Interviews mit Verarbeitern und Architekten / Planern.
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1  Einführung Sanierungsmarkt Österreich (bzw. Schweiz)

1.1 Begriffsbestimmung

1.2 Gebäudebestand

2  Die Treiber des Sanierungsmarktes

2.1 Erklärungsmodell

2.2 Sanierung aus technischen Gründen

2.3 Die Lebenssituation von Sanierern als Treiber des Renovierungsmarktes

2.4 Externe Treiber des Sanierungsmarktes: Bauvorschriften und Förderprogramme

3  Übersicht der Renoviermaßnahmen 2019

3.1 Sanierungsbudgets im Überblick

3.2 Sanierungsvolumen 2017

4  Verarbeiterstruktur

4.1 Anzahl Verarbeiterbetriebe

4.2 Anzahl Beschäftigte

4.2 Anzahl Lehrlinge

4.2 Umsatzentwicklung

5  Sanierung im Wohnbau

5.1 Altersstruktur und regionale Verteilung der Sanierer

5.2 Soziodemografie der Renovierer

5.3 Realisierungsquoten im Wohnbau

6  Renovierung der Gebäude- und Bauteile im Detail

6.1 Dach

6.1.1 Maßnahmen

6.1.2 Gebäude

6.1.3 Bauherren

6.1.4 Budget

6.1.5 Motivation

6.1.6 Berater und Informationsquellen bei der Produktauswahl

6.1.7 Durchführung der Maßnahmen

6.1.8 Wichtigkeit von Produkteigenschaften in der Dachsanierung

6.1.9 Einzelmaßnahmen der Dachsanierung

6.2 Außenwände und Fassaden (vergl. 6.1)

6.3 Fenster und Außentüren (vergl. 6.1)

6.4 Böden (Parkett, Laminat, Teppich, Fliesen, PVC/Vinyl) (vergl. 6.1)

6.5 Bad (vergl. 6.1)

6.6 Einbau von Innenwänden (vergl. 6.1)

6.7 Innentüren (vergl. 6.1)

6.8 Heizung (vergl. 6.1)

7  Top-Trends in der Sanierung in Österreich (bzw. der Schweiz)

Ihr Ansprechpartner

Marcel Dresse
Tel.: +49 228 62987-27
Email: MD@BL2020.com